RoSA®*

 

RoSA® ermöglicht erstmalig die Kombination von Gleitprinzip, Kompressionsmöglichkeit und Rotationssicherung mit einem kompakten, aus mehreren Teilen bestehenden Kraftträger. Die Vorteile der "Klinge" (hohe Rotationsstabilität, insbesondere auch im osteoporotischen Knochen, hohe Belastbarkeit ...) werden mit den Vorteilen der "Schraube" (Ausreißfestigkeit, Kompressionsmöglichkeit ...) in einem einzigen Kraftträger kombiniert und erreicht. Als extramedulläres Implantat wird der Schraub-Anker in einer Gleithülsenplatte aufgenommen. Die Möglichkeit des dynamischen Gleitens und die rotationsstabile Verankerung des Schraub-Ankers im Kopf-Hals-Fragment verhindern das Eindringen des Implantats in das Gelenk ("Cut Out" bzw. "Cut Through").

 

Indikationen für das RoSA® System sind alle medialen und lateralen Schenkelhalsfrakturen, Garden I-IV, Pauwels I-III, Frakturtypen B1-B3 nach AO und Pertrochantäre Frakturen Typ A1.1-1.3 und A2.1 ggf. auch A2.2 nach AO entsprechend Evans und Jensen Typ I-III.

 

  

Das RoSA® System kann durch eine Trochanterabstützplatte ergänzt werden.

Indikation hierfür sind instabile pertrochantäre Frakturen (Trümmerzonen, dorsomediales Fragment, Fragmentierung des Trochanter major, inverse Frakturen ...).

 

Wenn z.B. bei instabilen Frakturen ein Teleskopieren des Hüftkopfes oder des Kopf-Hals-Fragmentes in der postoperativen Phase vermindert oder eine Abstützung bzw. Rekonstruktion eines fragmentierten Trochanter major erfolgen soll, muss eine Trochanterabstützplatte (2-Loch oder 4-Loch) verwendet werden. Um den Gleitmechanismus hochgradig einzuschränken, werden zusätzlich eine oder mehrere Antiteleskopierschrauben (variabel winkelstabil, Kortikalisschrauben 4,5mm) durch das Kopfteil der Abstützplatte bis etwa in das Hüftkopfzentrum eingedreht.
   
   
   
*RoSA® ist ein Produkt der Königsee Implantate GmbH  
Joomla templates by a4joomla